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Skulpturen und Masken Kolonialzeit

Diese Objekte sind keine Handelsware nach unseren Fair-Handels Richtlinien !

Madagaskar wurde vor etwa 2000 Jahren neu besiedelt, die Urbevölkerung der VAZIMBA wurde dabei total verdrängt. Es entstand in mehreren Einwanderungswellen aus allen Teilen des Indischen Ozeanes ein Vielvölkergemisch welches seine alten Traditionen und Bräuche mitbrachte.Der Süden der Insel ist geprägt von Volksgruppen aus Afrika. Ein aussergewöhnlicher Ahnenkult einigt alle Madagassen, die Totenverehrung und deren Grabstätten unterscheiden sich jedoch. Im Hochland finden sogenannte FAMADIHANA-Totenumbettungen statt, bei denen die gewickelten Skelette der Bestatteten an Zeremonien teilnehmen und als Körper/Seele Einigkeit gelten. Skulpturen (wir definieren diese hier als selbst stehend mit Fuss) als bildliche Darstellung reflektieren entweder den Alltag der Menschen, oder sollen Einblick in die Welten der Geister und Ahnen gewähren. Viele Skulpturen "vermitteln" quasi zwischen diesen Welten, bewachen den Besitzer oder dienen als Medium.

weiter lesen ...!Auch zu Aufklärungs- und Erziehungszwecken wurde darstellerische Kunst in den analphabetischen Kulturen oft verwendet. Um so naiver die Kunstform einer Gruppe ist, desto archaischer ist deren Lebensstil und umso ursprünglicher die Kultur. Auffallend sind dabei die gerade"unnatürliche" Haltung, kindliche Proportionen und Überhöhungen der für diesen Zweck wichtigen Körperteile. Der Sitz von Seele/Geist ist in Madagaskar oft ein Tier oder die Skulpur selbst, deshalb gibt es Skulpturen als Mischwesen, Monster oder mit Seelenaustrittsloch im Kopf. Auch die gesellschaftliche Stellung des dargestellten Menschen kann gezeigt werde, z.b. auf einem Thron sitzend oder demütig auf der Erde hockend. Besonders die afrikanisch geprägten Mahafaly-Stämme verwenden für rituelle Feiern, Totenfeste, Bestattungen und Beschneidungszeremonien auch Masken. Bei Tänzen und Zeremonien wird so das wahre Antlitz des Trägers verhüllt oder eine bestimmte Botschaft an die Zuschauer gerichtet. Gehörnte Wesen haben kulturell eine hohe Bedeutung bei den Madagassen weil es Ihren verehrten Zebus ähnelt, vielleicht wird seit der Kolonialzeit auch "teufelsgleiche" Symbolik damit vermittelt . In Madagaskar gibt es viele „Fadys“, verbotene Plätze oder Handlungen. Zum Schutz von diesen Orten wurden Wächtermasken verwendet. Ein besonders grimmiges Aussehen soll die Sterblichen daran erinnern.

HAN Nummer:
98.

MF274, Vazimba, Kobold 2 kg, 40 x 15 x 15 cm, genaue Herkunft unbekannt, hergestellt ca. 1960. Erworben habe ich diese Figur aus einem Konglomerat einer Sammlung auf dem Kunstmarkt in Tulear, im Südwesten Madagaskars. Die Verkäuferin kam tief aus dem Mahafaly-Land und es handelt sich wohl um die Auflösung einer Künstlerwerkstatt. Die Schnitzer in der Region Betioky fertigen aus Treibholz großer Flüsse im Familienauftrag...

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HAN Nummer:
25.01.02

Verkauf nur in Zusammenhang mit einer Skulptur ! Der Fuss aus gebürstetem Stahl ermöglicht eine Aufstellung einer Skulptur welche kippelt oder umkippt. Der Stahldorn ist 10 cm lang und hat einen Durchmesser von 6 mm. Bei Skulpturen von uns, welche kippeln haben wir das Führungsloch bereits gebohrt. Gewicht 500 Gr.

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HAN Nummer:
99.136

MF136, weiblicher Dämon, 41x12x10 cm, 915 Gr. genaue Herkunft unbekannt, ca. 1940. Erworben habe ich diese Figur aus einem Konglomerat einer Sammlung auf dem Kunstmarkt in Tulear, im Südwesten Madagaskars. Die Verkäuferin kam tief aus dem Mahafaly-Land und es handelt sich wohl um die Auflösung einer Künstlerwerkstatt. Die Schnitzer in der Region Betioky fertigen aus Treibholz großer Flüsse im Familienauftrag rituelle Figuren, darunter...

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HAN Nummer:
21.07.03

MF389 nackter Mann, Herkunft unbekannt, L: 66 cm, D: 16 cm, 6,3 kg, hell oxidiertes Hartholz, erworben 1996 auf dem Antikmarkt in Tana, Zentralmadagaskar.

390,00 € *
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HAN Nummer:
97.MF169

MF169, Sockelfigur der Antandroy/Antanosy. Höhe 120 Breite 20 Tiefe 18 cm. 9,5 kg, ca. 1940, Fundort: Tolarana/Analapatsa.
Diese Art von Ahnenstelen findet man selten auf Madagaskar, denn es handelt sich nicht um eine der bekannten AloAlo Stelen. Die Ethnie der Atandroy/Antanosy in der südlichen Region um Tolarano (Fort Dauphin) pflegten den Brauch für einen Verstorbenen im Ausland einen Grabwächter im Heimatdorf aufzustellen. Diese Skulpturen sollten meistens...

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HAN Nummer:
97.MF170

MF170 Sockelfigur der Antandroy/Antanosy. Höhe 120 Breite 20 Tiefe 18 cm. 7,7 kg, ca. 1940, Fundort: Tolarana/Analapatsa.
Diese Art von Ahnenstelen findet man selten auf Madagaskar, denn es handelt sich nicht um eine der bekannten AloAlo Stelen. Die Ethnie der Atandroy/Antanosy in der südlichen Region um Tolarano (Fort Dauphin) pflegten den Brauch für einen Verstorbenen im Ausland einen Grabwächter im Heimatdorf aufzustellen. Diese Skulpturen sollten meistens...

700,00 € *
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HAN Nummer:
99.MF210

MF210 Sockelfigur der Antaisaka.
Höhe 110 Breite 25 x 25 cm. 7,5 kg, ca. 1950, Fundort: 1984 Fort Dauphin.
Diese massige Figur ist aus relativ leichtem Waldholz der südöstlichen Savannen-Wälder gefertigt, genaue Art unbekannt. Auch über die Figur gibt es keine näheren Informationen. Vermutlich war es eine Wächterfigur für den Einsatz in einem Gebäude, denn es sind keine Verwitterungsspuren zu erkennen, lediglich...

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HAN Nummer:
98.MF392

MF392, Höhe 122 cm Durchmesser 24 cm, 13,5 kg, ca. 1950, Region Ifaty, Südwest Madagaskar. Verkauf nur gemeinsam mit Partner MF393 !
Die Sakalava Ethnie ist die Volksgrupppe welche einen großen Flächenanteil im Westen Madagaskars bewohnt. Die Lebensweise in der trockenen Landschaft ist halbnomadisch, am Ozean fängt man Meerestiere und im Landesinnern betreibt man Feldbau und hat große Rinderherden. Früher hatten die Sakalava ein...

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HAN Nummer:
98.MF393V

MF393, nackter Mann mit Phallus, Höhe 122 cm Durchmesser 24 cm, 11,6 kg, ca. 1950, Region Ifaty, Südwest Madagaskar. Verkauf nur gemeinsam mit Partnerin MF392 !
Die Sakalava Ethnie ist die Volksgrupppe welche einen großen Flächenanteil im Westen Madagaskars bewohnt. Die Lebensweise in der trockenen Landschaft ist halbnomadisch, am Ozean fängt man Meerestiere und im Landesinnern betreibt man Feldbau und hat große Rinderherden. Früher...

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